Szklarska Poręba Die Geschichte
Die Geschichte von Szklarska Poręba ist mit der Glashüttenindustrie und dem Suchen nach Edelsteinen verbunden. Schon im 14. Jahrhundert entstanden die erste Fabrik und eine Siedlung: Der intensive Prozess der Besiedlung auf diesem Gebiet begann. Die Entwicklung der Hüttenindustrie bedurfte jede Menge Holz, um Wärme zu erlangen. Dies war mit einer intensiven Abholzung der Wälder verbunden. Kaum jemand weiß, dass der Name Szklarska Poręba mit der Abholzung der Wälder und der Glasshütte verbunden ist (Szklarska- Glaser, Poręba- Kahlschlag).
Etwas früher im 13. Jahrhundert wurden die Gebiete der heutigen Szklarska Poręba von dem Orden der Johanniter aus Bad Warmbrunn (Cieplice) zwecks der Suche nach Gold und Edelsteinen gekauft. Die Spuren ihrer Anwesenheit, die noch heute sichtbar sind, sind Abbauhohlräume, Schächte und Ritzzeichen an den Felsen.
Der spätere Besitzer der Gebiete Szklarska Poręba war die Familie Schaffgotsch, die Einfluss auf die Entwicklung der Hüttenindustrie hatte. Die Familie Schaffgotsch war der Initiator der Entstehung der nächsten Hütten. Durch den Mangel an Holz für das Glasschmelzen hat es noch weiter gesucht. Auf diese Art entstanden neue, kleinere Siedlungen, die bis heute die Stadtteile bilden.
Im 19. Jahrhundert, während die nächsten Siedlungen entstanden, wurde Szklarska Poręba eines der größten Dörfer der Region. Es bestand aus 26 Siedlungen. Außer der Glasschmelzung und der Arbeit im Wald hat sich die Bevölkerung vom Hirtenstand ernährt. Von den Schäferhütten stammen schöne, hölzerne Berghütten. Bis heute können wir auf Hochgebirgsweiden diese Übernachtungsmöglichkeit finden.
Im 19. Jahrhundert begann auch die intensive Entwicklung des Tourismus. Der Impuls wurde durch den Bau des Wegs von Piechowice nach Harrachov, natürlich über Szklarska Poręba, und auch den Bau der Eisenbahnlinie Jelenia Góra-Tanvald gegeben. Etwas später wurde die Seilbahn "Szrenica" gebaut. In diesem Zeitabschnitt folgte der Zuzug der Künstler: Schauspieler, Schriftsteller und Maler suchten Eingebung und Erholung in den schönen Ansichten.
Nach dem II. Weltkrieg wurde der Name Szklarska Poręba auf kurze Zeit in den Name Pisarzowice verändert. Der alte Name wurde dank des Schlesischen Instituts festgestellt. Szklarska Poręba erhielt die Stadtrechte im Jahre 1959. Der Zuzug der Touristen erfolgte nach 1945. Dann ist der größte Teil der Übernachtungsbasis von Szklarska Poręba in das Eigentum des Feriendienstes übergangen. Damals wurde die Siedlung der Hüttenarbeiter einer der attraktivsten Ferienorte. Man kann hier bis heute schöne Anblicke bewundern, Wanderungen ins Gebirge unternehmen als auch verschiedene Wintersportarten treiben.
